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Das Rüschhaus in Münster

Das Rüschhaus und seine Geschichte

Rüschhaus Münster

Das Rüschhaus in Münster: Wohnsitz der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1826-1846).

Das Rüschhaus in Münster wurde als Wohnsitz der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (12. Januar 1797, nach anderen Quellen 10. Januar 1797 bis † 24. Mai 1848) bekannt.

Erbaut wurde das barocke Rüschhaus im heutigen Stadtteil Gievenbeck aber bereits in den Jahren 1745 bis 1748 von dem barocken Baumeister Johann Conrad von Schlaun, der in Münster beispielsweise auch Schloss, Erbdrostenhof oder die Clemenskirche erbaute. Schlaun erbaute den Landsitz, der ein traditionelles münsterländer Bauernhaus mit der Drei-Flügelanlage eines französischen Herrensitzes verschmelzt, als eigenen Landsitz für die Sommermonate.

1825 wurde der Herrensitz von Freiherr Clemens-August II. von Droste zu Hülshoff – Vater der Dichterin – erworben. Nach dem Tod des Vaters 1826 zog Annette von Droste-Hülshoff mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Jenny in das Rüschhaus ein und lebte dort – ab 1838 unterbrochen durch ihre Aufenthalte in Schloss Eppishausen und Burg Meersburg – bis 1846.

Rüschhaus Tafel

Eine Gedenktafel klärt am Rüschhaus über die Geschichte auf.

Die Dichterin verfasste im Rüschhaus einige Werke, die jedem Schüler ein begriff sein dürften: So entstanden in dem Landsitz unter anderem Werke wie die „Judenbuche“ und auch Teile des Gedichtszyklus „Das Geistliche Jahr“.

Nach dem Tod der Dichterin wurde das Haus zunächst bis 1853 von der Mutter der Dichterin (Therese Louise, geb. Freiin von Haxthausen ,) weiter bewohnt und später noch von verschiedenen Familienangehörigen als Wohnsitz genutzt.

Die folgende Pächterfamilie Pöppelmann bewohnt später das Rüschhaus, welches aber von Verehrern der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff besucht werden konnte. 1949 wurde das Rüschhaus schließlich nach Beseitigung der Schäden, die durch den zweiten Weltkrieg entstanden sind, als Museum für die breite Öffentlichkeit eröffnet und an die Droste-Gesellschaft verpachtet. Jutta Freifrau von Droste zu Hülshoff verkaufte das Haus 1979 an die Stadt Münster; es ist über das Stadtmuseum Münster zu besichtigen.

Aktuell wird das Rüschhaus von der im Jahre 2012 gegründeten Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung verwaltet.

Rüschhaus Hofseite

Die Hofseite vom Rüschhaus.

Adresse

Museum Haus Rüschhaus

Am Rüschhaus 81,
48161 Münster
Telefon : 02533/1317
Fax: 02533/933488

Preise

  • Erwachsene: 5,00 € nur im Rahmen einer Führung
  • Ermäßigungsberechtigte*: 3,50 €
  • Kinder u. Jugendliche
    (6 bis einschl. 17 Jahre),
    Schüler/innen: 3,50 €
  • Familienkarte: 13,00 €
  • Gruppen (ab 25 Personen): 4,50 €
  • Eintrittsbefreit: Kinder bis 6 Jahre

*Ermäßigungen für Bezieher von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII, Studierende (mit Ausnahme „Studium im Alter“), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst-Leistende, Angehörige im Freiwilligen Sozialen und Ökologischen Jahr, schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 80% (soweit erforderlich – Begleitperson gegen Nachweis frei )


Öffnungszeiten Haus Rüschhaus Münster in 2017

Öffnungszeiten * Führungen vom 22. März bis 29. April 2016 Führungen von 01. Mai bis 30. September 2016 Führungen von 01. Oktober bis 31. Oktober 2016 Winterpause
Dienstag bis Freitag 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr 11:00, 12:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr Winterpause bis zum 21. März 2017
Samstag, Sonntag & Feiertage 11:00, 12:00, 14:00 & 15:00 Uhr 11:00, 12:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr 11:00, 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr Winterpause bis zum 21. März 2017

* alle Angaben ohne Gewähr | Montags immer geschlossen


Rüschhaus: Hinweise zum Besuch

  • Das Aussengelände und der Garten sind für Besucher frei zugänglich.
  • Die Besichtigung der Innenräume des Rüschhaus Museums ist nur im Rahmen einer Führung möglich.
  • Der Zugang zu den Räumen ist leider wegen der historischen Räumlichkeiten nicht barrierefrei.

Weitere Impressionen vom Rüschhaus

Rüschhaus Gartentor

Das Tor zum Garten des Rüschhauses.

Rüschhaus Impressionen

Impressionen

Rüschhaus Impressionen

Impressionen


Rüschhaus Gartenansicht

Die Gartenansich vom Rüschhaus.

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Burg Hülshoff

Die Burg Hülshoff in Havixbeck bei Münster ist der Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.

Burg Hülshoff Impressionen

Impressionen

Burg Hülshoff Impressionen

Impressionen


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1 Kommentar

  1. Das Rüschhaus ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Leider hatten wir am vergangenen Wochenende richtig Pech: Man kann das Rüschhaus erst ab April (also ab heute) wieder begehen (im Rahmen einer Führung). Dennoch bietet der frei begehbare Garten und die herrliche Landschaft um das Rüschhaus herum alleine schon eine schöne Gelegenheit für einen ausgedehnten Spaziergang. Wir werden mit Sicherheit beim nächsten Besuch unserer frisch in Münster studierenden Tochter eine Gelegenheit haben, dass Rüschhaus auch einmal von Innen kennenzulernen.

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