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Der Zwinger in Münster

Zwinger Münster

Der Zwinger in Münster.

Der Zwinger in Münster: Hört man die Bezeichnung Zwinger, denkt man sicherlich zunächst an den bedeutenden Gebäudekomplex in Dresden, in dem heute unter anderem mehrere Museen untergebracht sind. Allerdings hat auch die Stadt Münster einen Zwinger zu bieten.

Bei diesem Gebäude handelt es sich zwar nicht um eine solch große und bedeutende Anlage wie den Dresdener Zwinger, dafür erzählt das gleichnamige Gebäude in Münster allerdings eine interessante Geschichte, die auf das Engste mit der Geschichte der Stadt Münster verbunden ist.

Aus diesem Grunde ist der Zwinger von Münster sowohl eine interessante Sehenswürdigkeit für Touristen als auch ein Gebäude, das Beachtung von den Einheimischen verdient. Zu finden ist der Zwinger an der Promenade von Münster – eine Lage, die bereits einiges über die Geschichte des Gebäudes verrät.

 

Die Geschichte des Zwingers

Zwinger Tafel

Die Informationstafel am Zwinger klärt über die Geschichte auf.

Die Geschichte des Zwingers scheint bis in das beginnende 16. Jahrhundert zurückzugehen. Die Promenade war in früheren Zeiten nicht wie heute eine von Bäumen eingefasste Ringstraße, sondern eine Stadtbefestigung, die – wie die Promenade heute noch – einmal um die gesamte Altstadt Münsters führte. Dem Zwinger kam in der ersten Zeit nach seiner Erbauung die Aufgabe zu, diese Stadtbefestigung zu schützen. Im Laufe der Zeit wandelte sich immer wieder die Aufgabe, welche der Zwinger von Münster zu erfüllen hatte. Alleine schon seine frühere Bestimmung, Eindringlinge abzuwehren, ist sehr ernst gewesen. Ein besonders trauriges Kapitel in der jüngeren Geschichte des Zwingers ist aber sicherlich seine Nutzung durch die Gestapo.

Die nationalsozialistische Geheime Staatspolizei nutzte das Gebäude, um Menschen zu inhaftieren und hinzurichten. Dies ist auch der Grund, warum der Zwinger heute ein Mahnmal ist, das als Außenstelle des in Münster ansässigen Stadtmuseums geführt wird.

 
 
Als weitere Außenstelle des Museums gilt im Übrigen das Haus Rüschhaus, das auf Pläne des für Münster bedeutenden Architekten Johann Conrad Schlaun zurückgeht und in dem unter anderem eine Zeit lang die bekannte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff lebte.

 

Den münsteraner Zwinger besichtigen

Historisch interessierte Personen können den Zwinger von Münster heute im Zuge von Führungen, die beispielsweise das Stadtmuseum Münster anbietet, besuchen. Diese Führungen finden an festgelegten Terminen statt und verursachen für Teilnehmer nur sehr geringe Kosten. Die Termine sind auf den Internetseiten des Stadtmuseums in Erfahrung zu bringen. Wer den Zwinger von Münster einmal so zu Gesicht bekommen möchte, kann dieses am besten auf einem Rundgang auf der Promenade erledigen: Dieser grüne Gürtel Münsters, der wie geschaffen für Spaziergänge ist, führt in Höhe Lotharingerstraße unmittelbar an dem historischen Gebäude vorbei.

Auf dem weiteren Spaziergang auf der Promenade können Besucher der Stadt Münster weitere Sehenswürdigkeiten bestaunen: Ein Beispiel hierfür ist etwa der Buddenturm, dessen Geschichte ebenfalls auf das Engste mit der früheren Stadtbefestigung Münsters verbunden ist. Wem die Promenade für einen Spaziergang zu lang ist – schließlich misst sie rund 4,5 Kilometer – kann natürlich auch auf das beliebteste Fortbewegungsmittel in Münster umsteigen: auf das Fahrrad. Wer seine eigene Leeze nicht dabei hat, kann unter anderem an der Radstation, welche sich zentral am Bahnhof Münsters befindet, ein Fahrrad ausleihen.

 

Zwinger

Eine zweite Perspektive vom Zwinger.


 

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